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Streik bei den LVB und im öffentlichen Dienst

Tarifrunde 2018

Streik bei den LVB und im öffentlichen Dienst

Streikkundgebung in Leipzig Stefan Hilbig Streikkundgebung in Leipzig

Über 2.000 Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst und der LVB beteiligten sich am 13.04. an einer Streikdemo in Leipzig.
Wertstoffhöfe blieben auch am Samstag noch geschlossen, einige KiTas beteiligten sich mit der kompletten Besatzung am Warnstreik und auch viele Beschäftigte der Stadtverwaltung Leipzig, der Sparkassen, der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, des Jobcenters, der Muldentalkliniken folgten neben den Beschäftigten von LVB, LeoBus und LSVB dem Streikaufruf. Bis 14 Uhr fuhren im gesamten Stadtgebiet keine Bahnen und Busse.

Während es bei der Tarifrunde im öffentlichen Dienst nach 2 Verhandlungsrunden noch kein Angebot der Arbeitgeberseite gab, stocken bei der separaten Tarifrunde für die MitarbeiterInnen bei den Leipziger Verkehrsbetrieben die Verhandlungen.

Für den öD fordert ver.di u.a. eine Entgelterhöhung von 6%, mindestens jedoch 200€. Im Bereich des Nahverkehr-Tarifvertrages für die Städte Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau und Plauen fordert ver.di u.a. die materielle Übernahme des Tarifergebnisses des öffentlichen Dienstes und eine Reduzierung der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit auf 38 Std. bei vollen Lohnausgleich.

Während die Verhandlungen für die öD Beschäftigten am Sonntag in die 3. Runde gehen werden die Verhandlungen des Nahverkehrs-Tarifvertrages am 2.Mai fortgesetzt.