Veranstaltungen

Menschenrechte im Welthandel durchsetzen – wie geht das?!

Vortrag
13.11.2018, 18:00 – 20:00ver.di Bezirksverwaltung Leipzig-Nordsachsen

Menschenrechte im Welthandel durchsetzen – wie geht das?!

Termin teilen per:
iCal

Kampagne für UN-Abkommen:
ver.di Leipzig, Attac Leipzig und das Netzwerk Vorsicht Freihandel laden zu Vortrag und Diskussion ein

Eintritt ist frei

Ob Lebensmittel, Kleidung oder Kohlestrom: Am Beginn der globalen Produktions- und Lieferketten stehen oft Menschenrechtsvergehen. Unternehmensgewinne speisen sich häufig aus menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, Ausbeutung und Sklaverei, Umweltzerstörung und Landraub bis hin zu Vergewaltigungen, Folter, Mord und Kriegsverbrechen. Von rechtlichen oder wirtschaftlichen Konsequenzen für die Auftraggeber, unter anderem deutsche und in Deutschland agierende Großkonzerne, keine Spur – weder am Ort des Geschehens, noch hierzulande.

Bei den Vereinten Nationen (UN) wird darum derzeit ein verbindliches Abkommen (Binding Treaty) erarbeitet, das Unternehmen weltweit zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichten soll. Doch die EU und insbesondere Deutschland blockieren die Verhandlungen der zuständigen UN-Arbeitsgruppe. Andere Industrieländer wie die USA und Kanada verweigern ganz die Teilnahme.

Unter dem Motto „Menschenrechte vor Profit“ setzt sich das globalisierungskritische Netzwerk Attac zusammen mit Medico International und weiteren Bündnispartnern für einen starken UN-Vertrag ein. Bei einer Vortragsreise stellt Dr. Thomas Köller von Attac die Kampagne vor und erläutert, wie ein starker UN-Menschenrechtsvertrag dazu beitragen könnte, die internationalen Handelsbeziehungen menschenwürdiger und gerechter zu gestalten.

Die Attac-Tour wird gefördert vom Katholischen Fonds und der Stiftung Umverteilen.

Weitere Informationen

Kampagne „Menschenrechte vor Profit“: www.attac.de/kampagnen/menschenrechte-vor-profit

Appell unterschreiben: www.attac.de/menschenrechte-vor-profit